Feuermachen im Wald

Was gibt es schöneres, als einen Ausflug in den Wald zu machen? Mit einer Cervelat, ein bisschen Zeitungspapier und Zündhölzern im Gepäck? Doch Achtung! Der Wald ist zwar bestens gewappnet gegen die Sommerhitze, eine Unachtsamkeit kann aber schnell in der Katastrophe enden. Feuermachen im Wald ist eine schöne, aber auch verantwortungsvolle Sache. Hier ein paar Tipps:

 

-    wenn immer möglich, bestehende Feuerstellen benutzen

 

-    herumliegende, dürre Äste dürfen zum Feuern gesammelt werden: feine Nadelzweige eignen sich zum Anzünden, dickere Laubhölzer geben gute Glut; vermoderndes Holz überlassen wir Pilzen und Kleintieren, es entwickelt ohnehin zu viel Rauch. Sofern nicht anders vermerkt, kann an Feuerstellen bereitgestelltes Holz massvoll benutzt werden

 

-    auf keinen Fall dürfen Bäume beschädigt oder gar gefällt werden, «grüne», saftführende Äste brennen ohnehin kaum

 

-    für den Brätli-Stecken darf man geeignete Äste, beispielsweise Haselruten, schneiden

 

-    das brennende Feuer ist immer zu beaufsichtigen, vor dem Weggehen sind Flammen und Glut zu löschen

 

-    windet es stark oder ist es sehr trocken, sollte gar nicht erst ein Feuer gemacht werden

 

-    Zigarettenstummel und Streichhölzer gehören nicht auf den Boden

 

-    Abfall mitnehmen und sachgerecht entsorgen

 

Auf der Internetseite des Bundesamtes für Umwelt BAFU (www.waldbrandgefahr.ch) finden sich Angaben zur aktuellen Risikolage.

 

 


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